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Max beim Fußballgolf

Hier findet ihr eine Kindergeschichte von Max beim Fußballgolf. Hinweis: Alle Inhalte wurden von uns selbst verfasst. Bitte beachtet unbedingt das © Copyright. Eine Veröffentlichung auf anderen Webseiten, sowie eine kommerzielle Nutzung der Texte, muss vorher von uns genehmigt werden.

 

Natürlich dürft ihr, liebe Eltern und Großeltern, Kinder, Geschwister und Freunde die Kindergeschichte vorlesen und/oder ausdrucken. Dafür ist sie ja da :-) Viel Spaß!!!

 
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Max beim Fußballgolf

Es war ein heißer Sommertag, an dem Max mit Oma Christine, Opa Guido und seinem Freund Jan unterwegs war und schon die erste Überraschung erlebt hatte. Sie waren auf der Sommerrodelbahn gewesen, was Max richtig viel Spaß gemacht hatte und nun ging es direkt weiter zum Fußball Golf.

 

Max war schon ganz aufgeregt. Fußball Golf, das hörte sich spannend an. Endlich kamen Sie an der Anlage an, wo man auch gleich ein großes Abenteuer-Minigolf sehen konnte. Ein kleines Fußballfeld gab es dort ebenfalls und drumherum konnte man ab und zu eine rote Fahne erkennen, welche die Löcher der Fußball Golf Bahnen markierten.

 

Da Oma Christine beschloss dieses Mal nur zuzuschauen, bezahlte Opa Guido eine Runde für uns drei Männer. Der freundliche Mitarbeiter gab uns drei Fußbälle, wobei Max einen Jugendball bekam. „Wisst ihr wie es geht?“, fragte der Mitarbeiter. „Im Prinzip so wie Minigolf, oder?“, fragte Opa. „Nein, wie beim Golf, weil die Bahnen zwischen ca. 60 und 120 m lang sind,“ lautete die Antwort. Jeder macht den ersten Schuss und danach ist immer derjenige dran, dessen Ball am weitesten vom Loch entfernt liegt.“ Alles klar, dann konnten wir ja starten.

 

Noch auf dem Weg zur ersten Bahn sagte Max: „Ach man, ich werde bestimmt wieder Letzter.“ „Da wäre ich mir nicht so sicher,“ sagte Opa, „schließlich bist du doch hier der Profi.“ „Und ich habe auch noch die falschen Schuhe an,“ sagte Jan, „das wird ganz schön schwierig für mich werden.“

 

Inzwischen waren sie am Abschlag der ersten Bahn angekommen. Dort stand eine Tafel mit einem Bild, das zeigte, wie sich die Bahn durch die Wiese schlängelte, welche Hindernisse man überwinden musste, wie lang die Bahn ist und wie viele Schüsse man dort im Normalfall brauchen sollte, wenn man gut trainiert ist. Für uns als Anfänger natürlich nur ein Hinweis, aber vielleicht konnten wir das ja ab und zu mal schaffen.

 

„Darf ich anfangen?“, fragte Max. „Na klar, wenn Du möchtest,“ sagte Opa. Max legte sich den Ball zurecht, nahm etwas Anlauf und zog kräftig mit rechts ab. Der Ball flog und rollte ziemlich weit und blieb auf der Bahn, einer kurz gemähten Wiese, liegen. Man musste zwei große Steine umspielen, die links und rechts auf der Bahn lagen, um das Loch zu erreichen und Max hatte sich dafür eine gute Position erspielt.

 

Kurz vorm Einlochen

 

Danach folgten Jan und Opa mit ähnlichen Schüssen, bevor Opa, dessen Ball am weitesten vom Loch entfernt lag, gleich nochmal schießen durfte. So ging es dann weiter, bis alle Bälle so nah an der Fahne gelandet waren, dass man mit einem gefühlvollen Pass einlochen konnte. „Ja!“ sagte Max, als er die erste Bahn mit einer vier beendete und auch Jan und Opa schafften eine vier.

 

Als nächstes kam Bahn zwei, die deutlich länger war und auch viel krummer. Erst ging es ein Stück nach rechts, später bog sie dann stark nach links ab, ehe man das Loch erreichte. Auch hier gaben sich wieder alle große Mühe, mit möglichst wenigen Versuchen das Ziel zu erreichen. Omi war inzwischen mit Getränken aus dem Auto gekommen, denn es waren schon mehr als 30° im Schatten. Allerdings gab es hier keinen Schatten.

 

So ging es dann weiter über insgesamt 18 Bahnen. Mal war das Loch auf einem Hügel, mal musste man über oder unter einem Hindernis hindurch spielen, mal schlängelte sich die Bahn gleich mehrfach in verschiedene Richtungen oder es gab Hindernisse um die man herumspielen musste. Dabei klappte es aber nicht immer so gut mit dem Zielen, wie auf Bahn 1.

 

Oft landete der Ball nicht auf der kurz gemähten Bahn, sondern im hohen Gras daneben oder hinter einem Strauch oder Baum, wo er dann viel schlechter weiter geschossen werden konnte. Opas Ball blieb auch mehrfach an einem Hindernis hängen und Jan schoss seinen Ball einmal versehentlich auf die Nachbarbahn, wofür es einen Strafpunkt gab.

 

Sie schwitzten wie verrückt, aber zum Glück hatte Omi genug Wasser dabei, so dass es nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Abkühlen von Max Kopf genutzt werden konnte. Das tat gut!

 

Schließlich erreichten sie die letzte Bahn. Die war ungefähr 40 Meter lang, gerade und hatte als Loch eine Torwand mit drei Löchern. Nachdem es keinem gelungen war mit dem ersten Schuss in eines der Löcher zu treffen, probierten sie es abwechselnd von der Grenze des dort verlegten Kunstrasens, ca. 11 Meter von der Torwand entfernt.

 

Jan war der erste, der in ein Loch der Torwand traf und schaffte eine 4. Max brauchte etwas länger, aber mit dem sechsten Versuch war auch er erfolgreich. Aber was machte Opa? Opa schoss an die Torwand, über die Torwand, neben die Torwand, aber die Löcher wollte er einfach nicht treffen. Schließlich hatte er seine 9 erlaubten Versuche aufgebraucht und musste zum Glück aufhören, denn sonst würde er vermutlich immer noch dastehen und versuchen in eins der Löcher zu treffen.

 

Total erschöpft, aber glücklich, machten sie sich auf den Weg zurück zum Auto, wo Omi das Ergebnis ausrechnete. Opa hatte knapp gewonnen, Max war Zweiter und Jan Dritter, aber das Ergebnis war jetzt keinem mehr wichtig, denn alle wollten nur noch weiter an den Badesee.

 

„Das Fußball Golf hat richtig Spaß gemacht, das müssen wir unbedingt wieder mal machen,“ sagte Max und Jan meinte: „Ja, das war echt cool!“ „Wer weiß, vielleicht spiele ich beim nächsten Mal ja auch mit,“ sagte Oma Christine, „aber nur, wenn es nicht wieder so heiß ist.“ „Genau,“ sagte Max, „und deshalb gehen wir jetzt erstmal an den See!“

 

Aber das, ist eine andere Geschichte.

 

© Guido Lehmann, 11.08.2017

 

 

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