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Sport Scheck Kölsch Walk in Köln: Erfahrungsbericht 2007Die Kölner Verbindungen (oder sind es die Verbindungen in Köln?) reichen ja weit, sagt man. Sie reichen offenbar auch bis zu Petrus, wie man beim 11. Ford Köln Marathon 2007 feststellen konnte. Ein wirklich Goldener Oktober. Und dagegen kann ja wohl kaum jemand etwas haben. In typisch Kölner Karnevalsart starteten die verschiedenen Blöcke in den diversen Einzelbewerben. Unter anderem auch der "SportScheck Kölsch Walk" über 11,11 km. Ob es denn nun tatsächlich 11,11, km waren, tut nicht so sehr etwas zur Sache. Eher schon, dass es an der Strecke kein Kölsch gab. Damit hatte ich eigentlich gerechnet. Wenn ich da an das Rotweinwalking in Bad Neuenahr denke (findet übrigens in 2007 am 03.11. in altbewährter Manier statt - also kommen!!!!), an den Elbtal-Weinlauf in Meißen oder gar an den Medoc Marathon - da geht es anders zur Sache. Nun ja, Köln ist nicht Medoc und Kölsch kein Wein. Schön war der Start kurz hinter den Marathonis, sodaß man die Atmosphäre des "großen" hautnah mitbekam. Auch waren die ersten Kilometer streckengleich mit dem Marathon, bis man dann wieder über den Rhein zurück einen eigenen Weg ging. Das Ziel war (leider?) nicht mit dem Hauptziel identisch, sondern befand sich an einer separaten Stelle hinter dem Messegelände. Nun ja, jedenfalls hatte man anschließend den Messevorplatz erst einmal für sich, denn es dauerte eine Weile, bis die Masse der Marathonis eintrudelte. Dann war der Platz mit den Buden aber auch rappel-dicke-voll. Über 800 (Nordic)-Walker(innen) nahmen am Kölsch Walk teil; eine ansehnliche Zahl, die da ihre Startgelder in die Kassen der Veranstalter gespült hatte. Das Publikum nahm regen Anteil, man ist eben in Köln. Ideal wäre natürlich, wenn man auch einmal an der imposanten Kulisse des Kölner Doms vorbei walken könnte. Die Verpflegungsstation bei km 6 war völlig ausreichend, das Feld hatte sich da schon gut auseinander gezogen, sodaß es keinen Stau gab (jedenfalls nicht, als ich vorbei kam). Auch im Ziel gab es Verpflegung, Getränke und kleine Werbegeschenke reichlich. Wie sich das für die letzten Walker darstellte, weiß ich nicht. Vielleicht berichtet ja jemand einmal. Die Marathonmesse, die zumindest am Samstag sehr gut besucht war, war am Sonntag schon abgebaut. Es rechnet sich wohl nicht, sie noch am Sonntag offen zu halten. Interessenten aus dem Nahbereich haben sicherlich an der Vortagen keine Probleme, zweimal anzureisen und die von fern gekommenen trudeln oft ja schon den einen oder anderen Tag früher ein, um alles in Ruhe zu genießen. Jedenfalls war der Messezutritt (im Gegensatz zu Berlin) kostenfrei. Und das ist ja auch schon etwas wert. Etwas vermisst hatte ich in unmittelbarer Nähe zum Start ein Gelände, um sich warmlaufen zu können. Der Weg in den Uferbereich des Rheins war wohl wegen der Baumaßnahmen in der Umgebung und durch die Startblocks etwas versperrt. Aber man kann nicht alles haben. Der Kölsch Walk ist eine interessante Teilvariante einer Marathonveranstaltung für die, die den "halben" oder gar den "langen Kanten" nicht angehen wollen. Die letzten Zeitmessungen gingen übrigens bis 3:26 h bzw. 6:46 h. Horst-G. Robbers, Bad Neuenahr-Ahrweiler
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