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am Ring Nürburgring Wissenswertes Service |
Run am Ring (Nürburgring): Erfahrungsbericht Walking 200524,4 km durch die "Grüne Hölle", die Nordschleife des Nürburgringes. Die Strecke trägt ihren Namen nicht ganz zu Unrecht - auch für Walking / Nordic Walking. Vereinfacht gesagt geht es die erste Hälfte der Strecke nur bergab und die zweite Hälfte nur bergauf. Ganz so schlicht ist es natürlich nicht. Es gibt immer mal wieder einige Stellen, die man als halbwegs eben bezeichnen kann, manchmal ist es auch wellig, aber es sind einige ganz schöne Steigungen dabei. Und das alles ausschließlich auf Asphalt. Schön, dass jeder km ausgeschildert war. Genügend Getränkestationen. Es wäre schön, wenn es nicht nur an der letzten Verpflegungsstation Bananen gegeben hätte. An der Station davor gab es Gummibärchen, an den anderen sieben Stationen nur Getränke. Schade, dass das Wetter diesig war und man die an einigen Stellen sehr schöne Aussicht nicht so recht genießen konnte. Das Wetter war kühl, zum Walken gut. Auf den letzten Kilometern kam dann noch ein unangenehmer Wind dazu, sodass man froh war, bald wieder im Warmen zu sein. Man sollte unbedingt den Wetterbericht bei der Kleiderauswahl berücksichtigen, denn da oben auf der Hohen Acht kann es auch im August recht frisch sein. In diesem (November)-August sowieso. Die Organisation war insgesamt in Ordnung. Wer erstmalig bei Run am Ring teilnimmt, sollte sich Zeit für die Orientierung nehmen. Einige Hinweisschilder gelten nur für Motorrennen, sind aber nicht verdeckt. Die Startunterlagen waren nicht alle gemäß den Anmeldungen vorbereitet. Der Trouble desk half schnell und unkonventionell. Beim Ausdruck der Urkunden gab es Probleme. Es dauerte in einigen Fällen fast drei Stunden, bis dann endlich die Zielzeit im Computer der Druckerei ankam. Bei einigen Walkern, die spät ins Ziel kamen, lagen die Zeiten vor, bei anderen, die früh rein kamen, dauerte es lange. Teilnehmer, die nachweislich mit Chip gewalkt waren, hatten auch ein Startsignal hinterlassen, wurden in den Listen dann aber "ohne Zeitnahme" geführt. Es dauerte in einigen Fällen recht lange, bis dann endlich alles aussortiert war. Die Versorgung gegen Bezahlung (Nudeln, Kaffe, Kuchen, Brötchen usw.) war reichlich. Niemand musste hungern. Aber muss so eine Schale Nudeln wirklich 3,50 Euro kosten? Bei einer solchen Veranstaltung ist Walking / Nordic Walking nicht der Dreh- und Angelpunkt. Die Inliner fingen seinerzeit auch in kleinen Gruppen an. Dank an die Veranstalter, dass sie Walking mit aufgenommen haben. Vor allem auch mit einer 10 km Strecke. Das bringt viele erst auf den Geschmack, es dann in den Folgejahren mit der großen Distanz zu versuchen. Es liegt im Endeffekt aber an uns Walkern, mit unseren Anmeldezahlen den Veranstaltern zu dokumentieren, dass es sich weiterhin lohnt, Walking /Nordic Walking im Programm zu behalten. Insgesamt fand ich die Veranstaltung interessant und auch gelungen. Kleinere Unebenheiten (mehr war das nicht!) kommen immer mal wieder vor, sollten aber nicht überbewertet werden. Bis zum nächsten Jahr! Horst-G. Robbers, Bad Neuenahr-Ahrweiler
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