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Pronsfeld - Lünebacher Volkslauf : Erfahrungsbericht Nordic Walking 200310 km Nordic Walking: Eine schöne flache 5km-Wendestrecke am Rande des Eifelortes Lünebach. Die Strecke ist eine ehemalige Lokalbahnstrecke, die, nun vollständig asphaltiert, als Rad- und Wanderweg dient. Zweimal mußte eine Landstraße überquert werden. Die Strecke führt weitgehend durch Waldgebiet oder am Rand entlang. Sie erinnert stark an die Wegführung des Hunsrück-Marathons. Jeder km ausgeschildert, Startnummern, Zeitnahme und Urkunden. Getränke nach 5 km und am Ziel. Reichlich Kaffee, Kuchen, Salat, Würstchen und andere Getränke gegen Barzahlung. Eine der kleineren Veranstaltungen (ca. 100 Teilnehmer), aber eine gemütliche. Dazu trug auch der hübsch geschmückte Versammlungsraum bei. Dem Raum der Anmeldung sollte man wegen der an der Wand hängenden Gegenstände Aufmerksamkeit schenken. Für alle Teilnehmer eine Tombola. Dafür muß man seine Startnummer in einen Karton stecken, aus dem dann die Gewinner gezogen werden. Das war mir vorher nicht bekannt. Sollte man vielleicht für Neulinge mit in der Ausschreibung vermerken. Dadurch, dass es sich um eine Wendestrecke handelte, konnte man sehr schön die Bewegungsstile der Teilnehmer vor und hinter einem selbst beobachten. Wie der Sprecher der Veranstaltung sehr richtig bemerkte, bleibt nur der Appell an alle Teilnehmer, den bekannten Bewegungsablauf des Walkings zu praktizieren, also weder zu laufen/joggen, noch das sportliche Gehen zu praktizieren. Jedwede Kontrollen mit dann auch erforderlichen Maßnahmen bei "Regelverstößen" würden dem Walking das Attribut Gesundheits- und Freizeitsportsport nehmen und den Spaßfaktor reduzieren. Also nehmen wir die Gegebenheiten gelassen hin. Eine nette Einrichtung ist die des "Walkinghasen". Jeder, der vor dem Walkinghasen (diesmal war es eine Häsin!) ins Ziel kommt, erhält ein extra T-Shirt. Mit 1:04 Std. für die 10 km kann ich nur sagen: Respekt! Neben einer Teilnehmerin auf der 5km-Strecke war ich der einzige Nordic Walker bei dieser Veranstaltung. Abgesehen davon, dass man generell nach dem Start erst einmal eine Lücke finden muß, um die Stöcke so einsetzen zu können, dass niemand über sie stolpern kann, war es bei der herbstlichen Wetterlage keine gute Idee. Es war zwar trocken (herrliches Herbstwetter), aber durch das Laub auf der asphaltierten Strecke rutschten die Stöcke ständig weg, sodaß selten ein gleichmäßiger Rhythmus über eine längere Strecke zustande kam. Für mich die Lehre, im Herbst Nordic Walking möglichst nur dort, wo man ohne Gummikappen walken kann oder wo kein Laub liegt. Horst-G. Robbers, Bad Neuenahr-Ahrweiler
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