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Karlsruhe Marathon: Erfahrungsbericht Walking 2007Diesmal war der FIDUCIA Halbmarathon (Walking) dran. Warum Karlsruhe? Nicht zuletzt, weil am Vortag das Deutsche Walkinginstitut (DWI) von Professor Bös erstmalig einen Walk & Run Kongress abhielt. Symposien hat das DWI schon oft abgehalten, aber in diesem Rahmen war das neu. So konnte man schön beides miteinander verbinden. Die Teilnahme hat sich gelohnt. Dass ein Workshop ausfiel, weil eine Referentin nicht erreichbar war, ist zwar ärgerlich, weil man ja nur drei insgesamt besuchen kann, das kommt aber "in den besten Familien" vor. Obwohl die Veranstaltung bis in den späten Nachmittag dauerte, blieb genügend Zeit, sich mit den Örtlichkeiten für den Start am nächsten Tag vertraut zu machen und die gut bestückte Marathonmesse in und an der Europahalle zu besuchen. Zum diesjährigen 25. Karlsruher Marathon gab es einen schönen Rucksack zusammen mit den Startunterlagen. Ein reiner Stadtmarathon, Asphalt und Pflaster, einige wenige km über asphaltierte Waldwege. Keine erwähnenswerten Steigungen. Über 9.000 Teilnehmer zählten die Veranstalter. Da braucht man eigentlich keine Werbung mehr. So im Nachhinein kann ich mich auch gar nicht erinnern, in der Stadt Plakate gesehen zu haben. Oder waren die auch so etwas versteckt und unscheinbar angebracht, wie die sehr schönen km-Tafeln. Jeder km hatte ein anderes Motiv. Die Tafeln waren vor einigen Jahren von Angehörigen des Berufskollegs für Grafik-Design an der Carl-Hofer-Schule Karlsruhe gestaltet worden. Die Schilder hätten es verdient, etwas mehr ins Auge zu fallen (höher aufhängen, auffälligere Rahmen?).
Das ganze Wochenende ein Bombenwetter. So macht es Spaß. Publikum und
Musiker an der Strecke trieben wie gewohnt an. Getränke gab es an der Strecke
reichlich, feste Nahrung (Bananen) für die Langsameren allerdings erst
bei km 20. Vorher war alles schon weg. Das war nicht so schön. Nach 25
Jahren sollte man das eigentlich im Griff haben. Auch der allerletzte Finisher
zahlt dasselbe Startgeld wie die Leute vorne und sollte dieselbe Betreuung erfahren.
Nach Zieldurchgang gab es feste und flüssige Nahrung reichlich. Das hat
versöhnt. Ach ja, eines noch: besonders gut hat mir der Pasta-Stand in der Halle gefallen. Gut organisiert, keine lange Schlangen (zumindest nicht, als ich dort war). Mehrere Salate, Nudelsorten und Soßen, Porzellanteller und richtiges Besteck. Und vor allem: man konnte sich seinen Teller selbst füllen. Kein Vergleich mit der Pampe, die man bei der einen oder anderen Veranstaltung in seiner Plastikschale vorfindet. Horst-G. Robbers, Bad Neuenahr-Ahrweiler
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