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Escher Nordic Day: Erfahrungsbericht 2006Die Regenjacke war ein unverzichtbares Sportuntensil am Samstag beim Escha Nordic-Day, auch wenn der Wettergott echten Sportsgeist bewies und die Teilnehmer noch trockenen Fußes zum Start- und Zielpunkt am Waldfreibad Herpine kommen ließ. Was ein richtiger Sportler ist, der weiß, dass Aufwärmen besonders wichtig ist, um Verletzungen vorzubeugen. Mit gezielten Übungen wurden wir und insbesondere unsere Gelenke zum Erwärmen gebracht. Schon beim Blick auf das Sportoutfit trennte sich die Spreu vom Weizen. Manch einer hatte nur die Wanderschuhe an den Füßen, während der andere mit Hightech-Turnschuhen dem Feld davonlaufen wollte. Insgesamt hatten sich 120 Sportler für die verschiedenen Strecken gemeldet. Mal waren sie gleich als Gruppe angetreten, aber auch Einzelkämpfer waren dabei. Die weiteste Anreise hatten Sportler aus Uerdingen, Recklinghausen oder Herne, aber auch aus der unmittelbaren Umgebung waren Nordic Walker gekommen. Eine besonders große Gruppe stellten die Turbo Schnecken aus Lüdenscheid. Als erste Startergruppe gingen die Sportler, die sich für die 15 Kilometer angemeldet hatten, auf die Strecke. "Bitte überschätzt euch nicht, wir haben eine wirklich anspruchvolle, aber auch schöne Strecke ausgearbeitet", mahnte Dietrich Turck, Chef der Firma Escha. Auch er hatte sich für die lange Distanz angemeldet und spurtete nach dem Startschuss auch gleich mit großen Schritten dem Feld voraus. Schon auf den ersten Kilometern zog sich das Feld auseinander, nur an den Verpflegungsstellen sammelten sich die Sportler wieder, um einen Schluck Wasser oder Apfelsaftschorle zu trinken. Immer wieder mussten die Zähne zusammengebissen werden, wenn Steigungen im Streckenverlauf waren. Manchmal dachte ich das alles sieht aus wie im Schwarzwald, einfach nur Schön! Echte "Lichtblicke" waren die Streckenposten, die mit aufmunternden Worten den Sportler den Weg zum Ziel weisen. Endlich hatten dann viele nach rund zwei Stunden Kilometer 13 erreicht und das Ziel vor Augen. Die letzten Kräfte wurden mobilisiert. Die Kleidung klebte am Körper, denn zwischendurch hatte ein starker Regenguß für Abkühlung gesorgt. "Ich bin der letzte Streckenposten. Von hier sind es nur noch 800 Meter bis ins Ziel", verkündete der weibliche Posten mit strahlendem Gesicht. Noch ein Anstieg und dann war es geschafft, die Herpine kam in Sicht. Doch die Läufer konnten sich direkt nach der Ziellinie ausruhen, wo dort per Scanner die Zeit genommen wurde. Auf einer großen Leinwand waren dann die Zeiten schwarz auf weiß zu lesen. Dies konnten wir alles bei einem Erdinger Weißbier genießen, was nach dem Ziel für alle Aktiven gereicht wurde. Aber auch die Starter auf der mittleren Distanz von 11,5 Kilometer oder auch die Nordic Walker auf den sieben Kilometern brachten gute Zeiten ins Ziel. "Es sollte Spaß machen und nicht rein wettkampfmäßig zugehen", so war es vom Veranstalter angedacht." Hochachtung an alle Aktiven, die diese Anspruchsvollen aber sehr schönen Strecken bewältigt haben! Was mir an diesen Strecken besonders gefiel, dass bis auf wenige hundert Meter nur Natur und Waldboden begangen wurde und das Asphalt die Ausnahme war. Ich freue mich schon die Neuauflage, wobei dann auch die Walker zum Zuge kommen sollen. Soweit ich erfahren konnte soll dann auch eine 20 km Strecke, oder sogar ein Halbmarathon angeboten werden. Dietmar aus Halver
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